Wenn Sie nicht mehr gut sehen können, kann das viele verschiedene Ursachen haben.
Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über mögliche Sehfehler des menschlichen Auges geben und aufzeigen, welche Möglichkeiten zur Korrektion es gibt. Gerne beantworten wir von Wilken Augenoptik Ihre Fragen zu Sehfehlern in einem persönlichen Gespräch.
Kurzsichtigkeit (Myopie)
Wenn Sie Objekte in kurzen Entfernungen problemlos erkennen, aber Straßenschilder oder die Schrift an der Schultafel kaum entziffern können, sind Sie wahrscheinlich kurzsichtig. Meist ist das Auge bei Kurzsichtigkeit zu lang und die Abbildung im Auge erfolgt vor der Netzhaut. Beim Sehen auf großen Distanzen hat das Auge keine Möglichkeit die Abbildung scharf zu stellen.
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Weitsichtigkeit (Hyperopie)
Wenn Sie Gegenstände in der Ferne klar erkennen, aber Probleme haben, Dinge in der Nähe gut zu sehen, könnten Sie weitsichtig oder hyperop sein. Oft wird die Hyperopie jedoch erst in späteren Jahren entdeckt, da man, solange die Augenlinse noch flexibel genug ist, diesen Sehfehler bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann.
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Stabsichtigkeit/Astigmatismus
Astigmatismus gehört zu den so genannten refraktiven Sehfehlern, d.h., das Licht wird im Auge nicht korrekt gebrochen und auf die Netzhaut projiziert. Astigmatismus ist häufig mit Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit kombiniert, also Sehfehlern, die ebenfalls aus falscher Lichtbrechung resultieren.
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Presbyopie (Alterssichtigkeit)
Wenn Sie beim Lesen das Gefühl haben, Ihre Arme werden zu kurz, dann ist es wahrscheinlich soweit. So bemerken die meisten von uns einen Zustand, den wir Optiker Presbyopie nennen.
Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet "altes Auge". Im Deutschen gibt es leider auch nur einen unschönen Begriff: Alterssichtigkeit. Schnelles Ermüden oder Kopfschmerzen bei diffizilen Arbeiten sprechen ab einem gewissen Alter ebenso für eine beginnende Presbyopie wie die "zu kurzen Arme".
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Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie
Die Heterophorie wird auch als latentes oder verborgenes Schielen bezeichnet. Es handelt sich um eine Störung des Munkelgleichgewichtes beider Augen, die aber durch zusätzliche Steuerungsprozesse des Sehapparates ausgeglichen werden, um so Doppelbilder zu vermeiden.
Doppelbilder treten also so gut wie gar nicht auf - allerdings führen der zusätzlichen Steuerungsaufwand bei einigen Menschen zu erheblichen Beschwerden. Eine Therapie erfolgt durch Sehübungen, ablenkende Brillengläser und in Einzelfällen durch operative Veränderungen an der äußeren Augenmuskulatur.
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Schielen (Strabismus)
Beim Schielen weisen die beiden Augen eine fehlerhafte Stellung zueinander auf. Konkret zeigen die Sehachsen der beiden Augen nicht auf dieselben Objekte, so dass Doppelbilder auftreten.
Tritt Schielen bei jungen Menschen auf, lernt das Gehirn die Doppelbilder durch teilweise Unterdrückung von Seheindrücken zu unterdrücken. Ältere Menschen lernen dieses Ausblenden von Seharealen nicht mehr - so dass hier ein Auge abgedeckt wird oder die Sehachsen mit Hilfe von ablenkenden Brillengläsern korrigiert werden. Schielen lässt sich auch operativ behandeln.
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Farbsehschwäche
Störung der Farbwahrnehmung (Farbsinnstörung), entweder in Form einer Farbschwäche oder einer Farbenblindheit. Etwa 8 % aller Männer sind von einer angeborenen Farbuntüchtigkeit betroffen, hingegen nur 0,5 % der Frauen. Erworbene Formen sind selten, in diesen Fällen muss nach der zugrunde liegenden Ursache geforscht werden. Die Farbuntüchtigkeit ist keine Krankheit; sie kann aber erhebliche Auswirkungen auf das tägliche Leben haben, z. B. bei der Berufswahl.
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Nachtblindheit
Reduziertes Sehvermögen bei Dämmerung und Dunkelheit. Es gibt eine angeborene und eine erworbene Nachtblindheit. Eine echte oder vollständige Nachtblindheit ist allerdings sehr selten.
Viel häufiger ist es so, dass Betroffene über Beeinträchtigungen der Sehleistung bei Dunkelheit klagen. Häufige Ursachen sind Trübungen der Hornhaut oder der Augenlinse, Erkrankungen der Netzhaut oder des Sehnervs und Kurzsichtigkeit.
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